Gut geklebt, ist halb gewonnen
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Gut geklebt, ist halb gewonnen

Pinke, blaue oder schwarze Klebestreifen. Sie prangen an Fußgelenken, Rückenpartien oder Schultern, doch wofür sind sie gut? Vielleicht haben Sie sich auch schon einmal gefragt, was es mit diesen bunten Klebestreifen auf sich hat, die man inzwischen vermehrt und hauptsächlich bei Sportlern sieht. Zuletzt war es der italienische Fussballstar Balotelli, der sich bei der Fussball EM entblößte und seine türkisen Wunderstreifen präsentierte.

Es handelt sich dabei um die so genannten Kinesio Tapes, die der Japaner Kenzo Kase 1979 erfand. Diese atmungsaktiven, hochelastischen und hautfreundlichen Baumwollstreifen werden auf die Haut über dem schmerzenden Muskel geklebt. Durch die Elastizität wird die Haut bei jeder Bewegung leicht angehoben und fördert damit die Durchblutung der Muskulatur.

Auch die Physiotherapie Rostock verwendet dieses Taping zur physiotherapeutischen Behandlung, um Schmerzen zu stillen und die Durchblutung zu aktivieren. Jedoch gehört das Taping immer auch in ein medizinisches Gesamtkonzept und ein wahrloses Kleben ohne vorherige Analyse und Beratung würde keinen Erfolg bringen. Das physiotherapeutische Team ist fachspezifisch geschult und beherrscht die Kunst des Klebens. Um einen optimalen Effekt zu erreichen, ist es daher nicht sinnvoll, sich das Pflaster selber auf die schmerzende Region zu kleben.